Neu: Buchbox!

Ihr Lieben, dies ist meine erste Buchbox! Es sollen noch Poesieboxen folgen sowie eine für das Buch „Schreib einfach“.

Die Box enthält sorgfältig ausgesuchte und hochwertige schöne Dinge. Etwas davon ist selbstgemacht. Alles hat mit dem Buchthema zu tun.

Der Preis dieser Box beträgt € 16,90 zzg. € 3,90 Versandkosten. Ihr könnt die Box über das Kontaktformular direkt bei mir bestellen.

Multimedia-Lesung

21.10.21, 18:30 Uhr, online

Wenn du Schmerzen hast, gehe langsam

Buchvorstellung mit virtueller Galerie und Musikfilmen von Ulrike Gaate

Zahlreiche Ratgeber versprechen Heilung von chronischen Schmerzen bei bestimmten Verhaltensweisen. Aber was, wenn die Schmerzen trotzdem nicht mehr weggehen? Positiv und optimistisch zu bleiben und das eigene Leben bestmöglich zu gestalten, sind die Ziele der Schriftstellerin Maren Schönfeld, die aufgrund zweier Gendefekte seit ihrem achten Lebensjahr mit chronischen Schmerzen lebt. Wer ein solches Problem hat, weiß: Die Schmerzen sind immer dabei, vom Aufwachen bis zum Einschlafen. Der Schmerz als ständiger Begleiter begrenzt und erschwert das Leben. Maren Schönfeld stellt ihr Buch vor, berichtet aus ihren Erfahrungen mit dem Krankheitsmanagement, gibt praktische Tipps und beantwortet Fragen. Das Buch ist eine Mischung aus Ratgeber und Bericht, ergänzt von einigen Gedichten, da die Autorin auch Dichterin ist. Sie zeigt in der multimedialen Lesung einige ihrer Zeichnungen, die entstanden sind, wenn ihr die Worte ausgingen, sowie Fotos von erbaulichen Orten in Hamburg und im Hamburger Umland, an denen sie Kraft schöpft. Klangcollagen aus instrumentaler Klaviermusik, gespielt und improvisiert von der Pianistin Ulrike Gaate, runden das Programm ab. Sabine Witt, Literaturwissenschaftlerin und Vorsitzende der Hamburger Autorenvereinigung, stimmt in einer kurzen Einführung auf das Thema ein.

Tickets: https://www.vhs-hamburg.de/kurs/buchvorstellung-diskussion-wenn-du-schmerzen-hast-gehe-langsam/332088

Das beste Buch für guten Stil

(c) Veronika Gruhl/Knesebeck Verlag

Wie viele Kleidungsstücke hängen aus alter Tradition in Ihrem Kleiderschrank? Gehören Sie auch zu den Leuten, die zwanzig Prozent ihrer Kleidung regelmäßig tragen, während der Rest so gut wie nie ans Tageslicht kommt? Die Verfasserin dieser Zeilen pflegt zweimal jährlich – nämlich zum Saisonwechsel – sinnierend vor ihrem Klamottenuniversum zu stehen und darüber nachzudenken, welche Teile aus dem Fach ganz oben nach unten in Greifnähe wandern und umgekehrt. Und vor allem, welche rausfliegen. Denn die Umsortierung nach Saison bietet sich dafür an. Allerdings sind die Gründe, warum ein Kleidungsstück mich verlassen oder eben nicht verlassen soll, höchst subjektiv. Nach einer Greenpeace-Studie kaufen wir rein statistisch gesehen jedes Jahr 60 Kleidungsstücke. Was passiert mit den anderen 600 aus den letzten zehn Jahren? Tatsächlich ist Fast Fashion für die Umwelt, aber auch für Menschen, die die Mode produzieren, ein großes Problem. Ob wir nun 60 oder 30 oder 100 Kleidungsstücke pro Jahr kaufen, es stellt sich die Frage: Braucht man das? Was braucht man wirklich, um gut angezogen zu sein? Habe ich mich früher gern experimentierend in verschiedene Fummel gewandet, hat sich im Lauf der Zeit meine Vorliebe eher hin zu schlichteren, kombinierbaren Stücken entwickelt. Was machen dann die alten Wallawallakleider im Schrank? Ziehe ich die noch mal an? (Weiter auf S. 2!)

Kopfweiden

Buchcover

Schmale Schatten auf dem Feld
kein Ast den Vögeln

Ringgesichter bloß
nichts im Wind zu wiegen
die kleinen Antlitze starren
regendunkel

Gehen an
schweigenden Rümpfen
vorbei meine Schritte
zu kurz für die Linie
über den Hügel

Wenn man wohnen könnte
im Wegbett aber
immer haben Wege Ziele
die ich fürchte

.

.

.

Aus „Die Peripherie des Lichts“, Wiesenburg Verlag, Schweinfurt 2018
(Das Buch ist derzeit nur bei mir erhältlich, bitte schreib mir bei Interesse über das Kontaktformular.)

Lektoratswerkstatt: Eigene Texte verbessern

Schreiben Sie?

Wer schreibt, sitzt meistens allein vor den eigenen Texten. Aber wie kommt Ihr Gedicht, Ihre Geschichte bei anderen an? Verstehen die Leser*innen, was Sie vermitteln wollen? Oder interpretieren sie Ihren Text möglicherweise ganz anders als beabsichtigt? Probieren Sie es aus!

Im geschützten Rahmen einer geschlossenen Gruppe und mit festen, respektvollen Diskussionsregeln nehmen wir jeden Text unter die Lupe. Wir finden heraus, wo schwer verständliche Stellen klarer formuliert werden könnten. Sie hören, was die Leser*innen beeindruckt hat. Gemeinsam finden wir Anregungen, mit deren Umsetzung Ihr Gedicht/Ihre Geschichte an Kontur gewinnt.

Dabei profitieren Sie nicht nur von der Besprechung Ihres eigenen Textes, sondern auch von der Vielfalt der besprochenen Beiträge und der gemeinsamen Diskussion.

Lektoratswerkstatt „Eigene Texte verbessern“ am 19. Juni 2021 von 10-15 Uhr in Stade. Den Link zur Anmeldung finden Sie im ersten Kommentar zu diesem Beitrag. Sollte der Kurs wegen der Corona-Pandemie nicht vor Ort stattfinden können, wird er in ein Onlineformat umgewandelt.

Link zur Kursbuchung: https://www.vhs-stade.de/index.php?id=137&Contrast=12121121121212.1&kathaupt=11&knr=211-81371&kursname=Eigene+Texte+verbessern+Lektoratswerkstatt&katid=60#inhalt

Foto: Engin Akyurt, Pixabay

Haiku oder Langgedicht?

Ich freue mich auf den Abend mit Nikola Anne Mehlhorn und werde ein laanges Gedicht, dazu einige Haiku sowie einen Abschnitt meines aktuellen Sachbuchs „Schreib einfach! Impulse für kreatives und autobiografisches Schreiben und für Gedichte“, erschienen im Verlag Expeditionen, lesen.

Das Foto von mir hat Ele Runge gemacht.

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