Alle Beiträge von Maren Schönfeld

Eine lyrische Elbreise am 11.10. in Hamburg-Eimsbüttel

Um 16 Uhr im Chaussee-Café erwartet Sie und Euch Lyrik und Kurzprosa aus meinem aktuellen Buch „Töne, metallen, trägt der Fluss – eine lyrische Elbreise“. Dazu gebe ich Einblicke in meine Inspiration und Arbeitsweise, erzähle aus den Hintergründen zur Entstehung des Buchs.

Die Buchvorstellung organisiert die Hamburger Autorenvereinigung.

Hier gibt es weitere Informationen: Veranstaltungsseite der Hamburger Autorenvereinigung

Literatur mal anders: #LitCampHH in der Katharinenkirche

Das erste LiteraturCamp in Hamburg wartet mit einer breiten Themenvielfalt, Kompetenz und beeindruckender Organisation auf. In 21 Sessions konnten die Teilnehmer am Samstag Themen rund ums Schreiben, Lesen und Vermarkten erleben. Eine Halbzeitbilanz.

Mit einem vorab durchgeplanten Seminar hat das Format Barcamp nur insoweit zu tun, als es noch besser organisiert ist. Denn die Organisatoren stehen vor der Aufgabe, vor Ort vorgeschlagene Themen und Referenten mit den Interessenten zusammenzubringen und möglichst alle Sessions (45-minütige Einheiten zu einem Thema) in den Tag zu planen. Da sie vorher nicht wissen, wie viele Interessierte sich als Vortragende und wie viele als Teilnehmerinnen und Teilnehmer melden werden, ist Organisationstalent gefragt. Das hat das Orga-Team des LitCampHH, das in den Räumen der Katharinenkirche stattfindet, eindrucksvoll bewiesen: 21 Sessions wurden innerhalb von 15 Minuten in vier Räumen und fünf Zeitfenstern untergebracht. An einer Tafel und im Internet bzw. der App zum Camp konnten die Sessions jederzeit eingesehen werden.

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Lange Nacht der Literatur: Haiku trifft Gott

Wie lernt der Schüler Hasenzahn bei seinem Meister Tasse Tee das Haiku-Schreiben? Was ist eigentlich ein Haiku? Kann ich das auch?

Klar! Sie hören eine kurze Impulslesung, begleitet von Live-Musik mit E-Bass und Piano. Anschließend bekommen Sie eine Kurzanleitung und lassen sich, inspiriert von der Ausstellung von Tanja Gott, auf das Schreiben ein. Ihr Haiku kann direkt am Wettbewerb teilnehmen!

Stefan Wolfschütz von der Deutschen Haiku-Gesellschaft wird eine kurze Passage aus “Voller Mond” von David G. Lanoue lesen, der Geschichte von Hasenzahn. Dieser Schüler lernt bei dem prominenten Lehrer Issa, übersetzt Tasse Tee, das Haiku-Schreiben. Issa hat es wirklich gegeben, er ist einer der populärsten Haiku-Schreiber Japans. Jennifer Hymer, Steven Tanoto (Piano, Toy-Piano) und Wolfgang CG Schönfeld (E-Bass) werden musikalisch auf das Haiku einstimmen. Das Ganze dauert etwa 20 Minuten und findet jeweils zur vollen Stunde statt, von 20 bis 24 Uhr. Dann gibt es von Maren Schönfeld eine kurze Anleitung und damit können Sie loslegen! Die Bilder von Tanja Gott in der Ausstellung “Innehalten” sind eine wunderbare Inspiration.

Die Deutsche Haiku-Gesellschaft richtet einen Büchertisch aus, Ihr Haiku kann an einem Wettbewerb teilnehmen, Sie können Sachpreise (Bücher, Kalender etc.) rund um das Thema Haiku gewinnen.

Über Tanja Gotts Ausstellung: Als Malerin und als Frau eine Bilanz zu ziehen ist das Ziel dieser Ausstellung mit großformatigen Gemälden. Farbenprächtige Muster, surreale Bildwelten und außergewöhnliche Materialien wie Filz, Bienenwachs, Feuer, Glitzer und Gold verwendet Tanja Gott bei ihrer Arbeit. Dazu sagt sie: „In mir hat sich ein neuer Weg zu Bildern eröffnet, den ich assoziativ beschreite. Es geht um weibliche Ermächtigung und Schöpferkraft, Emotionen und zu integrierende Schatten. Die teilweise von mystischen Fabelwesen und Archetypen bevölkerten Bilder sind der Spiegel meiner gewonnenen und verlorenen Schlachten und meiner Sehnsüchte.“

Wer nicht schreiben will, genießt einfach das Programm!

Dieses einzigartige Event ist eine dreifache Premiere: Erstmals wirken die GEDOK und die Deutsche Haiku-Gesellschaft zusammen und erstmals sind beide bei der Langen Nacht der Literatur dabei. Mitten drin in der Langen Reihe 75/Koppel 66 ist das Kunstforum der GEDOK mit dieser Veranstaltung auch ein guter Ausgangspunkt, um weiterzuziehen oder nach einer anderen Veranstaltung zu uns zu kommen.

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über eine Spende.

Wann: 1. September 2018 um 20, 21, 22, 23 und 24 Uhr
Wo: Kunstforum der GEDOK Hamburg, Koppel 66/Lange Reihe 75
www.gedok-hamburg.de

 

 

Der Sommer ist ja gerne mal verregnet …

… im Norden. So wie im letzten Jahr, als es so grau war, dass alle Welt sofort weite Reisen für den Sommer dieses Jahres buchte und den grauen Sommer nur mittels Freude auf die Sommerreise überstand. All diese Menschen müssen nun zum Flughafen fahren, dort lange auf das Boarding warten und auf engen Sitzen ohne Beinfreiheit in den Süden fliegen, wo es nicht so heiß ist. Ja, genau: nicht so heiß. Dieses Jahr fliegt man nicht in den Süden, um der Kälte zu entkommen, sondern um sich abzukühlen im wohltemperierten Ballermann-Areal. Während das arbeitende oder zu Hause urlaubende Volk bei mehr als 35 Grad nicht mehr im Badesee Abkühlung suchen kann, weil sich da unkontrolliert die Blaualgen vermehren. Die Hände auf der Tastatur, die Füße im kühlenden Wasserbad unterm Schreibtisch, versuche ich so schnell zu schreiben, dass meine Finger nicht festkleben. Das Telefon klingelt – ach Mist, das liegt auf der Fensterbank. Raus aus der Schüssel mit den Füßen, über den Boden glitschen, sich gerade noch abfangen und das runterfallende Telefon greifen. Da ist das Gespräch schon wieder weg. Stirn abwischen, der kleine Sprint war ja nicht ohne. Mal das Fenster öffnen? Nee, lieber nicht … kommt nur heiße Luft rein. Heiße Luft ist auch alles, was sich in meinem Kopf befindet. Die Hitze vernebelt mir das Hirn. Für mich wird es immer dann kritisch, wenn ich nicht mehr lüften kann. Also, wenn ich das Fenster öffne und keine frische Luft hereinkommt, sei es, weil gerade ein Stau vor der Tür ist und die Abgase nach oben steigen (wahlweise ersetzbar durch unter dem Fenster stehende Raucher oder Kiffer) oder weil es wärmer ist als drinnen. Dann schaltet mein Körper um. Bei Wärme auf Sommerschlaf. Dann kann ich nicht mehr denken.

Gerade sah ich einen Post in einem bekannten sozialen Netzwerk. Eine Kollegin ist gerade in Kuala Lumpur, Malaysia, und schrieb über ihre Freude, dort zu sein. Es sei nämlich nur wenige Grade wärmer als in Hamburg, die Räume seien jedoch alle gut klimatisiert. Ich glaube, ich sollte meine Reisepläne noch mal überdenken.

„Zwischenwelt“ am Samstag um 15 Uhr!

Kunstforum der GEDOK Hamburg, Koppel 66, HH-St. Georg
14. Juli, 15 Uhr

Für unsere assoziative Performance laufen die Vorbereitungen, d.h. ich arbeite gerade an neuen Gedichten, die ich zu Werken von Ariane Forkel und Susanne Kleiber geschrieben habe. Auch aus meinen Büchern „mit einem Rosendorn“ und „Peripherie des Lichts“ werde ich Gedichte vortragen, die ich in Beziehung zu den ausgestellten Exponaten setze. Wolfgang wird am E-Bass improvisieren.

Schaut Euch doch mal um:

Zu den „Traumphasen“ von Susanne Kleiber wird es unter anderem Gedichte geben.

Bei Ariane Forkel seht Ihr Arbeiten mit Glas, zu einigen habe ich Gedichte geschrieben.

Mehr zur Ausstellung und die einzelnen Veranstaltungen währenddessen findet Ihr auf der Seite der GEDOK Hamburg.

Gedichte zum Thema Musik gesucht

Hier teile ich einen Beitrag der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. und hoffe auf rege Beteiligung!

Im Zeitraum 1. Mai bis 31. Oktober 2018 (Poststempel) schreibt die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. (GZL) die Beteiligung an der Frühjahrsausgabe 2019 der Zeitschrift „Poesiealbum neu“ aus. Ausschließlich auf dem Briefpostweg können bis zu drei, möglichst bislang unveröffentlichte Gedichte in 2-facher Ausführung eingereicht werden. Die Gedichte sollten eine Länge von 35 Zeilen nicht überschreiten.…

über Gedichte zum Thema Musik. Ausschreibung des Poesiealbum neu 1/2019 — Blog – lyrikgesellschaft.de

Das Schweigen der Mütter

zu dem Roman „Die Kuschellüge“ von Brigitte Cleve

Als die Protagonistin Laura nach fast zwanzig Jahren wieder in das Ferienhaus der Familie zurückkehrt, um dort die Haushaltsauflösung voranzutreiben, ergreifen sie traumatische Erinnerungen. Ihren Freund, der sie begleitet, weist sie aggressiv zurück. Ihr Aufenthalt in dem Haus beschert ihr ein Déjà-vu nach dem anderen, ausgelöst von Dingen wie dem Kacheldekor in der Dusche. Was war geschehen in dem einen Sommer mit Onkel Edi, der auf die damals Elfjährige aufpassen sollte? Und wer wusste davon?

Das Schweigen der Mütter weiterlesen

Lesetipps

Aus Leipzig mitgebracht und wärmstens empfohlen:

„Seezeichen“ von Susanne Leiste-Bruhn, Wiesenburg Verlag, Schweinfurt 2018
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„Das pure Leben spüren – Warum wir nicht viel brauchen, um glücklich zu sein“ von Barbara Messer, Gabal Verlag, Offenbach 2018
„Das pure Leben spüren“ bei Amazon

„Stabilierte Saitenlage“, Die Liebesgedichte von Peter Gosse, mitteldeutscher verlag, Halle (Saale) 2017
„Stabilierte Saitenlage“ bei Amazon

„Bodenkunde“ von André Schinkel, mitteldeutscher verlag, Halle (Saale) 2017
„Bodenkunde“ bei Amazon

„Wo Wege sich kreuzen“ – Ein Lesebuch, FDA Hamburg/Schleswig-Holstein (Hg.), elbaol verlag hamburg, Meldorf 2016

und die Literaturzeitschrift „poetin nr 24“, literaturmagazin aus dem Poetenladen zum Thema „Literatur und Wasserglas“
„poetin nr 24“ bei Amazon

außerdem die Jubiläumsausgabe der Lyrikzeitschrift  „Poesiealbum neu“ mit dem Titel „Vom Glück“, herausgegeben von der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik in Leipzig, mit Gedichten von 78 Autorinnen und Autoren.