
Haiga: Maren Schönfeld
Dieses Haiku ist im Haiku-Jahrbuch 2020 mit dem Titel „Nebelland“ erschienen (Edition Blaue Felder, Tübingen).

Haiga: Maren Schönfeld
Dieses Haiku ist im Haiku-Jahrbuch 2020 mit dem Titel „Nebelland“ erschienen (Edition Blaue Felder, Tübingen).


Ich freue mich auf den Abend mit Nikola Anne Mehlhorn und werde ein laanges Gedicht, dazu einige Haiku sowie einen Abschnitt meines aktuellen Sachbuchs „Schreib einfach! Impulse für kreatives und autobiografisches Schreiben und für Gedichte“, erschienen im Verlag Expeditionen, lesen.
Das Foto von mir hat Ele Runge gemacht.
#dichterin #autorin #lyrik #schreibcoaching #haiku #vshamburg
Sonntagvormittag
ein Husky zieht an seinem
rennenden Herrchen

#haiku #park #spaziergang

An Schattentagen
fällt manchmal
ein Licht
auf die Straße
mein Blick oft
zu langsam.
Aus: Der Boden des Dunkels, Gedichte und Zeichnungen, BoD, Norderstedt 2011
Das Licht greift durchs Fenster auf den Tisch
streicht über die Nelken
wischt Rosé fort um es in die Wolken zu holen
reichlich verdünnt aquarelliert das Licht
einen Strich vor kaltes Winterblau jetzt
ist der Tag noch
aus: „Die Peripherie des Lichts“, Wiesenburg Verlag, Schweinfurt 2014

Blaue Hortensie
mit Gilb durchwirkt wie
poröses Papier
auf verblassende Blüten
schreibt der Tag Initiale
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aus „Die Peripherie des Lichts“, Wiesenburg Verlag, Schweinfurt 2014
Ich freue mich sehr, dass die Journalistin Uta Buhr über meine Buchvorstellung sowie mein Buch berichtet hat:
Mir hat der Abend sehr viel Freude bereitet, weil es einen regen Austausch mit den Gästen gab. So soll es sein. Die Situation war schon dadurch aufgelockert, dass wir alle an einer langen Tafel saßen und nicht, wie bei Lyriklesungen, ich separat vor dem Publikum platziert war. So war die Atmosphäre von vornherein aufgelockert.
Die erste öffentliche Buchvorstellung auf der Offenen Lesebühne in Hamburg West war ein großer Erfolg. Es gab viel positives Feedback und ich habe einige Bücher verkauft.
Die Facebook-Seite hat die 5000er-Marke geknackt und ich bin sehr angenehm überrascht über die vielen Reaktionen. Das Buch gebe Einblick in den Alltag mit chronischen Schmerzen und wecke Verständnis, wurde mir gesagt. Auch, dass man sich als Erkrankte nicht schuldig fühlen muss, ist für einige Leserinnen eine gute Information gewesen.
Meine Anregung, pro Tag drei gute Dinge zu notieren, ist von einigen Leserinnen aufgenommen worden.
Am 12. Juli gibt es die nächste Buchvorstellung, die Daten werde ich rechtzeitig hier einstellen.