Grüne Pässe

An der Felsschulter nahe 
dem Gipfelkreuz stehen 
im Wolkenflug unsichtbar 

Traumloses Grün in dünner 
Luft streckt sich ins 
Gelb des Himmels  

Alte Fichten verströmen
Düfte zapfenumkränzt
lehnen: Stirn an Borke 

Weiße Pässe zwischen
Land und Luft in Schluchten 
kühl ruht die Stille 

 

(aus meinem Gedichtband Die Peripherie des Lichts, Wiesenburg Verlag, 2014)

Dieses Gedicht gehört, wie viele aus diesem Buch, zu meinen „Gedichten der Stille“. Stille und Rückzug sind für mich sehr wichtig. In der Stille komme ich selbst zur Ruhe, habe Raum zum Schreiben und für neue Ideen.

2 Kommentare zu „Grüne Pässe

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