Archiv der Kategorie: SCHÖNFELD Aktuelles & Termine

Endlich da: mein neues Buch!

Hamburg – die Reise beginnt in der Stadt und zwischen den Zeiten. Leben in der Kriegs- und Nachkriegszeit steht dem heutigen urbanen Leben gegenüber. Die Stadt ist eine von Menschen gemachte Welt und dementsprechend dominiert der Mensch hier die Natur.

Der Fluss ist der Weg, den die weitere Reise nimmt. Impressionen des Hafens, des Elbparks und das Lichterwerden der Uferbebauung am Rande der Stadt spiegelt sich in Gedichten wider. Die Natur hat mehr Raum und tritt deutlicher ins Bewusstsein.

Das Meer, der Sehnsuchtsort, ist das Ziel. Frei und leicht am Strand, unbegrenzter Blick, Macht und Kraft der See rücken die Verhältnisse zurecht und erinnern daran, dass die Schöpfung größer ist als der Mensch.

Das Buch kann man von vorwärts und rückwärts lesen, je nachdem, ob man in der Stadt oder am Meer anfangen möchte.

 

Töne, metallen, trägt der Fluss – eine lyrische Elbreise
Wiesenburg Verlag, Schweinfurt, 2018 (offizieller Erscheinungstermin: 1. März 2018)
Hardcover, 84 Seiten, € 14,90
Coverbild: Wolfgang Schönfeld, Ausschnitt aus dem Gemälde „Köhlbrand 1“

Signierte Ausgabe bei mir bestellbar, ich schicke das Buch portofrei zu.

Von Zellhaufen und Separatorenfleisch

(c) Maren Schönfeld

Performance zu den Unwörtern des Jahres
Text: Maresa Lühle und Maren Schönfeld
Bassgitarre: Wolfgang CG Schönfeld

Sprache kann heilend oder zerstörend wirken. Zunächst harmlos oder sachlich klingende Begriffe entfalten, wenn man den Kontext kennt, eine verstörende Wirkung.

Aus meinem Dauerprojekt „Weiche Ziele und Wohlstandsmüll“, in dem ich Unwörter und gerügte Wörter seit 1991 in konkrete Poesie umarbeite, haben Maresa Lühle und ich eine Auswahl getroffen. Maresa performt verschiedene Varianten des jeweiligen Wortes. Ich halte mit Auszügen aus dem Grundgesetz und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte dagegen. Wolfgang CG Schönfeld improvisiert live am E-Bass.

Am 11. Februar um 17 Uhr sind wir im Rahmen der Ausstellung „35“ der GEDOK Hamburg zu Gast im Kunstverein Elmshorn. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über eine Spende.

Adresse: Torhaus Probstendamm, 25335 Elmshorn

http://www.kunstverein-elmshorn.de/

Dummer Feminismus?

Wir schreiben das Jahr 2018, es ist ganze 15 Tage alt. Autorinnen und Autoren eines Hamburger Berufsverbands trafen sich am gestrigen Sonntag zum traditionellen Neujahrsempfang. Ehrengast war Peter Schmachthagen, den Leserinnen und Leser des Hamburger Abendblatts als Verfasser einer regelmäßigen Rubrik kennen, die sich mit der deutschen Sprache befasst. Schmachthagen wurde 2017 mit dem Elbschwanenorden, verliehen vom Verein Deutsche Sprache e.V., geehrt. Diesen Orden erhalten Personen, „die sich um Pflege und Förderung der deutschen Sprache in besonderer Weise verdient gemacht haben“.[1]

Eine kluge und witzige Rede der Vorsitzenden des Veranstalters leitete zum Thema Anglizismen in der deutschen Sprache ein, die sicherlich gerade für Autorinnen und Autoren ein interessantes Thema wären. Wer dachte, Peter Schmachthagen würde sich diesem Thema widmen, hatte sich jedoch geirrt. Zunächst kam er auf die Unterschiede zwischen Autor und Journalist zu sprechen und witzelte über die mageren Tantiemen, die er als Buchautor erhalten hätte, nicht ohne die Gäste wissen zu lassen, dass er glücklicherweise als angestellter Journalist gearbeitet hätte. Dass „Sie“, gemeint waren wir Gäste, „davon leben müssen“, täte ihm leid. Nun kann man über Humor sicherlich streiten. Wenn ein 76-jähriger, der sich um seine Existenz keine Sorgen zu machen braucht, glaubt, er müsste sich über die jüngeren, berufstätigen Kolleginnen und Kollegen lustig machen, die in unserer Zeit eine sehr viel unsicherere Existenz haben – bitte sehr.

Der Schwenk zum Thema „Gender“ kam danach recht unvermittelt und wurde sogleich mit dem Zusatz „unselig“ von Schmachthagen angekündigt, sodass sofort klar war, dass es mindestens durch den Kakao gezogen werden sollte. Allerdings war der Topf mit Kakao so groß, dass gleich alles, von Gott über die Studenten bis zu Mikrofonen, darin versenkt wurde, in einem anmaßenden und überheblichen Rundumschlag. Dummer Feminismus? weiterlesen

Friedensdekade zum Thema „Streit!“ ist beendet

Wie in jedem November wurde auch dieses Jahr die ökumenische Friedensdekade begangen. An vielen Orten gab es Andachten, Gottesdienste und weitere Veranstaltungen zum Thema „Streit!“. Mit dem Friedensdekade-Team, das in diesem Jahr aus Wolfgang CG Schönfeld (Komposition, Bassgitarre), Heike Suzanne Hartmann-Heesch (Erzählungen), Sibylle Hoffmann, Detlev H. G. König und mir (alle Lyrik) bestand, spielte ich in der St. Petri-Kirche Hamburg-Altona und in der Kirche Bethanienhöfe. Wir beleuchteten das Thema aus privater und politischer Perspektive. Heike Suzanne Hartmann-Heesch behandelt den Verlust eines erwachsenen Kindes, das sich mit der Mutter zuletzt im Streit getrennt hatte. Sie las eine weitere Erzählung, in der es um Unausgesprochenes und Unverstandenes in einer Paarbeziehung ging. Friedensdekade zum Thema „Streit!“ ist beendet weiterlesen

Das neue Poesiealbum neu erscheint

Herbstausgabe 2018 des „Poesiealbum neu“ Zeitraum: 1. November 2017 bis 31. Mai 2018. 2018 jährt sich zum 50. Mal das für Deutschland so wichtige Jahr 1968, in dem Teile der nachgewachsenen Generation sowohl im Westen bzw. Westberlin als auch im Osten (hier mit dem empathischen Blick gen Prag) die nach 1945 schnell einsetzende Geschichtsklitterung oder…

über Gedichte zum Thema „Meine Generation“ — Blog – lyrikgesellschaft.de

Ins Grüne und ans Meer: Poesie trifft Komposition in Jesteburg

Pressemitteilung:

(c) Günther von der Kammer

Sonntag, 5. November 2017, 15 Uhr
Café Book, Kirchweg 3, 21266 Jesteburg


Die kalte Jahreszeit beginnt, doch vorher reisen SCHÖNFELD noch einmal ins Grüne und ans Meer: Mit Live-Instrumentalmusik für die Bassgitarre, Lyrik und Kurzgeschichten gestalten die Lyrikerin und der Musiker aus Hamburg ein Programm mit viel Bezug zur Natur. Beginnend mit einer Nacht im Garten geht es zum Lauf der Jahreszeiten, Vergehen und Entstehen, ins Grüne und in die Stille. Weiter führt die künstlerische Reise bis ans Meer. Töne und Worte malen Bilder mit kräftigen Farben. Ein Haiku-Kalender aus Kurzgedichten und Klangcollagen rundet die Performance ab.

Maren Schönfeld ist Autorin, Lektorin und Kulturjournalistin. Wolfgang CG Schönfeld ist Komponist, Musiker und Kunstmaler. Gemeinsam präsentieren sie in ihrer Reihe „Poesie trifft Komposition“ Programme zu verschiedenen Themenschwerpunkten. Bücher und eine CD sind im Handel erhältlich.

Eintritt frei, Spende willkommen

www.schoenfeld-poesie-trifft-komposition.de

 

Von Mimis Leseecke: Eine Rezension

Dieses Buch hat mir Maren Schönfeld vom Zeitform Kunstbüro zur Verfügung gestellt. ❤ lichen Dank dafür! „Möwen hatte ich doch gemeint“ von Heike Suzanne Hartmann Heesch erschien 2017 im Wiesenburg Verlag. Inhalt Das Buch enthält 15 Geschichten, in denen es um Sprache geht, um Sprachlosigkeit, um Einsamkeit & Verzweiflung, um Geduld, um Trauer und Verlust. […]

über Möwen hatte ich doch gemeint — Mimis Leseecke

Poesie trifft Komposition: Fassaden und Facetten

7 Versionen eines Gedichts

Am Samstag um 19 Uhr spielen wir im Kunstforum der GEDOK, Koppel 66/Lange Reihe 75, ein Programm in Hanna Malzahns Ausstellung „Ansichtssache“. Ich habe zu Hannas Bildern neue Gedichte geschrieben. Hanna und ich haben jedoch unabhängig voneinander beide zum Thema Urbanität gearbeitet, sodass viele Texte aus meinem neuen Buch zu ihren Bildern passen.

Am Dienstag hatten Hanna und ich ein Werkstattgespräch, gaben Einblick in unsere Arbeit und beantworteten Fragen der Gäste. Jetzt freuen wir uns auf die morgige Veranstaltung, in der Wolfgang CG Schönfeld und ich wie gewohnt Texte mit Livemusik kombinieren.

Der Eintritt ist frei, eine Spende willkommen.

Poesie trifft Komposition: Fassaden und Facetten
Kunstforum der GEDOK Hamburg, Koppel 66/Lange Reihe 75 (Bus Nr. 6 bis Gurlittstraße)
21.10.2017, 19 Uhr

Foto: Günther von der Kammer