Archiv der Kategorie: Komposition

Literatur & Musik für den Frieden am 12. und 15. November in Hamburg

Grafik: Detlef Heesch
Grafik: Detlef Heesch

Bei dem diesjährigen Motto Kriegsspuren der FriedensDekade (6.-16.11.2016) gilt der erste Gedanke gewiss den aktuellen Krisengebieten und den vielen Flüchtenden in der Welt. Krieg hinterlässt Spuren an Leib und Seele, unter den Zivilbevölkerungen, im Leben und in der Kultur betroffener Gesellschaften, aber auch auf den Gesichtern und in den Seelen von Soldatinnen und Soldaten. Sichtbare wie unsichtbare Kriegsspuren finden sich in Familien, im Miteinander der Gesellschaft und in jedem einzelnen.  Diesen Spuren sind die Autorinnen Roswitha Borrmann, Heike Suzanne Hartmann-Heesch, Sibylle Hoffmann, Maren Schönfeld und Martina Seebohm sowie der Komponist und Musiker Wolfgang CG Schönfeld nachgegangen und wollen sie sicht- und hörbar machen. Die Autorinnen lesen eigene Werke, Geschichten und Gedichte, denen Prägungen aus Politik, Gesellschaft und persönlichem Schicksal zugrunde liegen, die sich aber auch mit der Hoffnung und tröstlichen Aspekten beschäftigen. Wolfgang CG Schönfeld schafft mit seinen Klangcollagen und Kompositionen für die Bassgitarre Verbindungen, Gegenstücke und einen eigenen, wortlosen Raum.

Termine:
Samstag, 12. November 2016, 18.30 Uhr
Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Str. 60, 20457 Hamburg
http://www.mahnmal-st-nikolai.de

Dienstag, 15. November 2016, 18.30 Uhr (nach dem Friedensgebet um 18 Uhr, zu dem alle herzlich eingeladen sind)
Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg
http://www.oekumenisches-forum-hafencity.de

Der Eintritt ist frei, Huspenden sind willkommen.

Seit Anfang der 1980er Jahre findet die Ökumenische FriedensDekade regelmäßig im November zehn Tage vor dem Buß- und Bettag statt. Sie bietet Kirchengemeinden, Schulklassen, Jugendgruppen und Friedensinitiativen Gelegenheit, aktuelle Themen zu Gerechtigkeit, Frieden und der Bewahrung der Schöpfung aufzugreifen und zur Diskussion zu stellen. Mehrere tausend Veranstaltungen, Gottesdienste, Friedensgebete und Aktionstage werden bundesweit angeboten und durchgeführt.

Ausführliche Arbeits- und Aktionsmaterialien zur FriedensDekade können im Internet bestellt werden.

Ökumenische FriedensDekade e.V.
BellerWeg 6
56290 Buch / Hunsrück
www.friedensdekade.de

Neunuhrsieben in der Fabrik der Künste

Der gestrige Abend hat uns schier umgehauen: Vor etwa vierzig (!) Gästen präsentierten ein Hamburger Lyriker, Wolfgang CG Schönfeld und ich unser lyrisch-musikalisches Programm in der hinreißend schönen Fabrik der Künste. Die begeisterten Reaktionen haben uns sehr berührt und beweisen vor allem eines: Lyrik ist alles andere als tot! Es wurden insgesamt ungefähr 40 Gedichte gelesen, wunderbar durchwirkt von Wolfgangs Kompositionen. Es war für einige Gäste die erste Lyrik-Lesung ihres Lebens und sie waren positiv überrascht.

Wie eine dritte Dimension wirkten die Exponate der aktuellen Ausstellung „Zwischen Traum und Wirklichkeit“.  Peter Pauls Farblithografien und die eisernen Geistgeschöpfe des Künstlers Roberto Spandoni verleihen den großzügigen Räumen der Fabrik der Künste eine einzigartige Atmosphäre melancholischer Spannung. Es sind Exponate, zu denen ich auch schreiben könnte – gestern kam Geschriebenes mit ihnen zusammen. Neunuhrsieben in der Fabrik der Künste weiterlesen

Samstag, 8.10., in Bad Segeberg

Buchcover Wiesenburg Verlag mit einem Bild von Wolfgang Schönfeld
Buchcover Wiesenburg Verlag mit einem Bild von Wolfgang Schönfeld

Poesie trifft Komposition:
Schatten zu Lichtern

Ab 19 Uhr lese ich aus „Die Peripherie des Lichts“ (Gedichte) und „Leib & Lieb“ (Kurzgeschichten), dazu gibt es Kompositionen von Wolfgang CG Schönfeld, das alles in dem sehr gemütlichen Café mit Buchhandlung Wortwerke:

http://www.buchhandlungwortwerke.de an der Hauptstraße neben Möbel Kraft

„Unter dem Dornenstern“ im Kunstforum der GEDOK

Gestern war unsere Auftakt-Veranstaltung für das zweite Halbjahr 2016. Wir sind sehr berührt von den positiven Reaktionen auf unsere Darbietung. Vielen herzlichen Dank an alle, die gestern da waren, an uns gedacht und uns diese Veranstaltung ermöglicht haben!

Wir haben den Abend sehr genossen und uns gefreut, dass veröffentlichte wie unveröffentlichte Gedichte und Kompositionen Anklang fanden. Die Ausstellung „Kein Paradies“ und unsere Präsentation wurden als passende gegenseitige Ergänzung empfunden.

Es ist immer eine große Freude für uns, im Kunstforum der GEDOK zu spielen.

Herzlichen Dank auch an Günther von der Ka(m)m(e)r(a) für die tollen Fotos.

„Poesie trifft Komposition“ im zweiten Halbjahr 2016

Jetzt haben wir alle Termine für die nächsten Monate zusammen. Ab dem 24. September sind wir in Hamburg und Bad Segeberg unterwegs, teilweise allein, teilweise mit Kolleg*innen. Die Termine, Veranstaltungsorte und -themen findet Ihr hier:

http://www.schoenfeld-poesie-trifft-komposition.de/termine/

Bild trifft Poesie trifft Komposition

Wie arbeiten wir eigentlich?

Logo 2015 (c) Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik Leipzig
Logo 2015
(c) Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik Leipzig

Im „Arbeitsdreieck“ von Bild, Komposition (Wolfgang Schönfeld) und Poesie (Maren Schönfeld) gibt es drei Ebenen des Zusammenwirkens. Auf der ersten Ebene entsteht durch die Kombination zweier unabhängig voneinander entstandener Werke ein neues Gesamtwerk. Nahe liegt hier das Zusammenwirken von Lyrik und Musik, wie man es vielerorts erleben kann.

Etwas dichter rücken die Werke zusammen, wenn eines vom anderen inspiriert wurde. Entsteht eine Komposition konkret zu einem Gedicht oder einer lyrischen Kurzprosa, so versucht sie, die Stimmung des Textes einzufangen und zu verstärken. Musik kann den Klang der Lyrik aufnehmen und fortführen; sie kann auch einen Gegenpol bilden. Zu einigen Texten sind Klangcollagen entstanden, die während des Lesens eingespielt werden und dadurch ganz unmittelbar weitere Assoziationen ermöglichen. Andere, längere Kompositionen folgen auf den Vortrag des Textes oder sind ihm vorangestellt. Bild trifft Poesie trifft Komposition weiterlesen

Altona macht auf – das war super!

Wir konnten es kaum glauben, als sich gestern Abend der Bürgersteig füllte. Es wurden immer mehr Leute, sie standen auf dem Bürgersteig, dem Parkstreifen, auf der Straße und sogar gegenüber auf dem Gehweg – über 100 Menschen gingen mit Yolanda Gutierrez die Route D, ausgehend vom Ottensener Marktplatz, durchs Quartier und erlebten pro Fenster fünfminütige Darbietungen. Zu uns sagte sie, dass es zu kurz war!! Hat man das schon erlebt? Sonst heißt es doch immer, bloß nicht so lange …!

Wir möchten DANKE sagen: der altonale, Tania Lauenburg und dem Altona macht auf-Team, Yolanda, Birgit Meyer und Detlef Heesch für das Verteilen der Tüten, Günther von der Kammer für die Fotos und allen, die dabei waren und uns zugehört haben. Es hat uns riesigen Spaß gebracht!

Altona macht auf: Heute Abend noch mal!

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(Fotos: Günther von der Kammer)

Die Geschenktütchen sind fertig, die Anlage ist startklar… nur meine Stimme macht noch nicht so richtig mit, aber ich werde in den nächsten Stunden noch sehr viel Tee, Hustensaft und Halspastillen zu mir nehmen…

Heute um 19:25 Uhr im Rahmen der Runde D mit Yolanda, Start 18 Uhr am Ottensener Marktplatz, könnt Ihr uns in der Eulenstraße hören und sehen!

Altona macht auf – die Gedichte

Ganz bald gibt es auch Fotos von unserem heutigen fünfminütigen Spiel aus unserem Wohnzimmerfenster. Etwa fünfzig wetterfeste Menschen hatten sich vor dem Haus eingefunden, angeleitet von Yolanda – vielen Dank für diese tolle Möglichkeit!

Diese beiden Gedichte aus „Die Peripherie des Lichts“ habe ich gelesen:

Cover Peripherie
Cover Peripherie

Second Life

Ich schwebe
als Apostroph
überm e
hänge als
Schleife am g
singe mühelos
das hohe c
schreibe mich groß
lasse die Buch-
staben tanzen
sich verzetteln
ich wölbe
meinen Bauch zum b
recke den Hals
höher als d
lasse die Buchstaben sein
und schreibe mich klein
ich ritze
meine Narben mit w
tiefer und spritze mir
das Stiftgift in den Zeh

Jetzt kann ich
wieder stehen

Abendhimmel

Mein Blick im Spiel
mit Bougainvillablüten
fuchsiafarben ins Blau
ragen Blätterschatten auf
Wänden weißgekalkt
folgen Wolkenseiden
Vögeln ins Nachtversteck

Wolfgang CG Schönfeld spielte sein Stück „The Sun Is Setting“ von der CD „Shadows“.
Seine neue Homepage: www.cg-schoenfeld.de

5 Minuten Poesie trifft Komposition

Es ist bald soweit: Wir spielen zweimal fünf Minuten aus unseren Wohnzimmerfenstern! Im Rahmen der Theater-Altonale „Altona Macht Auf“ sind wir dabei:

8. Juli um 19:10 Uhr
13. Juli um 19:25 Uhr

In einem geführten Spaziergang gehen die Gäste von Fenster zu Fenster. Meldet Euch an und geht mit! http://www.altona-macht-auf.de/blog-3/