Auftakt meiner Lesungen im Herbst

Den Anfang machen André Schinkel aus Halle an der Saale und ich am 24. Oktober:

(c) Marlis Dammann

Ein plierender Mond, verzauberte Gärten und solche, durch die achtlos Engel wandeln… Wesen des Taglichts und Schatten von Wesen, die sich zwischen Tag und Traum bewegen, aber manchmal auch in der schlichten, harten Alltagswelt. So könnte es sein, wenn diese beiden Poeten einen gemeinsamen Abend begehen.

In André Schinkels Parabeln, Erzählungen und der Flash Fiction geht es durch die Facetten des Alltags, des Lebens, der Innenwelt. Mal verwunschen, mal ernüchternd, oft humorvoll. Er ist eine Art Issa in der Prosa, wenn er von Bohrmuscheln, Waldkäuzen und Ammern schreibt, das vermeintlich Kleine ins Licht hält. Und immer die Frage, wie der Mensch, das Ich, in seinem Lebensraum steht und sich bewegt; was er wahrnimmt, wie er umgeht mit der Natur und Schöpfung und nicht zuletzt mit seinem Gegenüber. Hier findet sich die Verbindung zu Maren Schönfelds Engel-Gedichten. Sie lotet die Beziehung zwischen Mensch und Engel aus. Engel sind in der Leichtigkeit von Blumen und Pflanzen, von Vögeln, im Wind, im Licht, im Schatten ihrer selbst oder im Nachbarsgarten zu finden. Ihr „Woher“ ist nie das des Menschen. Ihr „Wohin“ vielleicht. Mit der Frage des Woher und Wohin schließt sich der literarische Kreis beider Poeten.

Wir lesen am 24.10.2022 um 19 Uhr in der ev.-meth. Kirche Bethanienhöfe: https://schoenfeld.blog/lesungen/

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